
Trialog der Religionen: "Religiöse Praxis im Alltag"
Moderation: Prof. Dr. Edith Franke , Marburg, Religionswissenschaftlerin
Podiumsteilnehmer sind:
- Thorsten Schmermund, Jüdische Gemeinde, Marburg für das Judentum
- Elisabeth Mertes, Religionslehrerin für das kath. Christentum
- Katharina Zinnkann, Pfarrerin für das ev. Christentum
- Esat Öztürk, Doktorand der Islamwissenschaft am CNMS der Philipps-Universität Marburg für den Islam
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Welche Bedeutung hat das tägliche Gebet für Gläubige im Judentum im Christentum und im Islam? Sind religiöse Feste wie das islamische Fastenbrechen, die christliche Osterfeier oder das jüdische Purimfest nurmehr reine Pflichtveranstaltungen für Gläubige oder werden sie in Familien, im Freundeskreis und im Alltag vollzogen? In der Trialog-Veranstaltung dieses Jahres geht es darum, wie gläubige Menschen ihre Religiosität praktizieren und erleben.
In den religiösen Texten und Traditionen des Judentums, des Christentums und des Islam prägen jeweils spezifische große Feste und religiöse Feierlichkeiten im Jahresverlauf das Leben in den Gemeinden. Im Koran, in der Bibel und im Talmud gibt es zahlreiche Vorschriften für Gebets- und andere religiöse Praktiken. In welcher Form werden diese gelebt? Vielleicht sind manche religiösen Praktiken seit vielen Jahrhunderten unverändert und finden auch im modernen Lebensalltag ihren Ausdruck. Möglicherweise gibt es aber auch individuelle Varianten und Gestaltungen der eigenen Religiosität, die von den Überlieferungen abweichen und die sich dem Wandel der Lebenswelten angepasst haben. Wir möchten darüber mit den geladenen Gästen aus dem Judentum, Christentum und Islam ins Gespräch kommen und zugleich herausfinden, ob es verwandte Praktiken gibt, die den Teilnehmenden übereinstimmend wichtig sind. Auch das Publikum wird in die Diskussionsveranstaltung einbezogen.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Wir freuen uns über eine Spende.