
Unmerklicher Verlust der Einsamkeit
Ein Neuanfang des Lebens.
Eli Beneš wurde 1976 in Prag geboren. Nach dem Studium der Anglistik, Amerikanistik und Literatur hat er 14 Jahre als Moderator bei Radio 1 in Prag gearbeitet, ein Label für elektronische Musik gegründet und selbst Musik für das tschechische Fernsehen komponiert.
Weiterlesen
Prag nach Ende des Zweiten Weltkriegs – Siegesfreude und Aufbruch. Als Auschwitz-Überlebender kehrt der siebzehnjährige Petr in seine Heimatstadt Prag zurück. Doch scheint die Gesellschaft zwischen Zukunftsoptimismus und verordneter Vergangenheitsverdrängung keinen Platz für ihn und jüdische Schicksale zu haben. Gegen äußere Widerstände und das eigene Trauma beginnt Petr den Weg zurück ins Leben. Er begegnet dabei Ilse, einer jungen Prager Jüdin, und verliebt sich. Die tschechoslowakischen Behörden stufen Ilse jedoch als Deutsche ein – sie wird ausgewiesen. Für Petr beginnt daraufhin eine Odyssee durch das Nachkriegseuropa nach Palästina, wo Ilse auf ihn wartet.
Übersetzt von Raija Hauck und im Karl Rauch Verlag erschienen.
Die Synagoge ist nicht beheizt. Decken liegen bereit!