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Otto Bene (links) und Tobias Goedewaagen nach dem Krieg (1947)

"Von Oberweimar nach Den Haag - eine NS-Karriere im Auswärtigen Amt"
Otto Bene und die Judenverfolgung in den Niederlanden

Prof. Dr. Siegfried Becker stellt die Lebensgeschichte von Otto Bene (1884-1973) vor, der in Oberweimar aufwuchs und in Marburg zur Schule ging. In der Zeit des Nationalsozialismus war er SS-Brigadeführer und Gauführer der Auslandsorganisation der NSDAP, getarnt als deutscher Diplomat. Er war an der Ausbürgerung und der Deportation der niederländischen Juden maßgeblich beteiligt.

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An der Ostwand der Kirche in Oberweimar befindet sich noch ein Erbbegräbnis der Familie Bene, die einst den v. Heydwolff’schen Gutshof gepachtet hatte. Darunter ist auch der Grabstein für Otto Bene. Geboren wurde dieser auf der Domäne Altenberg (bei Wetzlar), gestorben war er in Hamburg.

Otto Bene war bereits ab 1931 NSDAP-Mitglied und ab 1932 Ortsgruppenleiter der Ortsgruppe London, schließlich von 1934 bis 1936 Landesgruppenleiter für Großbritannien und Irland. Als Vertreter des Auswärtigen Amts beim Reichskommissar für die besetzten Niederlande nahm er aktiv Einfluss auf die Deportation jüdischer Bevölkerung. 1949 wurde er im Spruchkammerverfahren in Unna allerdings als minderbelastet eingestuft.

Er dürfte einer der höchstdekorierten NSDAP-Funktionäre gewesen sein, der aus der heutigen Gemeinde Weimar (Lahn) hervorgegangen ist.

Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei. Wir freuen uns über eine Spende.

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